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Ob wir Langschläfer oder Frühaufsteher sind, entscheidet nicht nur unsere Willenskraft und der Wecker neben dem Bett. Vor allem beeinflussen unsere Gene die innere Uhr. Der eigene Rhythmus kann zwar leicht angepasst werden, mehr als zwei Stunden können wir uns allerdings nicht von unserem Wohlfühl-Rhythmus entfernen.

Manche Menschen stehen auch am Wochenende regelmäßig um sieben Uhr auf und sind gleich nach dem Aufstehen fit, während andere gut und gerne bis elf Uhr schlafen, wenn sie kein klingelnder Wecker daran hindert. Allerdings hat dies ganz und gar nichts mit Faulheit zu tun: Forscher haben herausgefunden, dass wir Gene im Körper tragen, die uns entweder zu Frühaufstehern oder Morgenmuffeln machen. Langschläfer werden erst zur späteren Stunde am Tag leistungsfähig, bleiben aber auch länger wach.

Das frühe Aufstehen ist eine gesellschaftliche Gewohnheit.

Warum wir heute früh aufstehen, früh mit der Arbeit beginnen oder früh auf der Schulbank sitzen liegt einzig in der Gewohnheit. Dass Unternehmen aber viel effektiver arbeiten können, wenn sie den Biorhythmus der Mitarbeiter beachten, wird erst langsam bewusst. Erste Unternehmen reagieren aber schon jetzt auf dieses Wissen. So werden Mitarbeiter, die eher morgens produktiv sind, früher eingesetzt. Die Arbeitszeiten der Langschläfer verschieben sich nach hinten, da sie vor allem in den Abendstunden produktiv sind.

Dennoch wird noch immer von den meisten missachtet, wie wichtig es ist, die innere Uhr zu beachten. Tatsächlich ist gerade der Schlaf die eine grundlegende Komponente der Gesundheit, die immer wieder missachtet wird.

Neben dem „Früher Vogel“-Gen und dem „Murmeltier“-Gen ist auch die perfekte Schlaflänge bei jedem unterschiedlich.

Generell gilt: Schlafmangel ist weder für die Eule noch für die Lerche gut. Besteht dieser über einen längeren Zeitraum, kann er zu Übergewicht, Diabetes oder Konzentrationsschwäche führen. Der Körper ist durch Mangel an Schlaf schlichtweg gestresst. Die Schlaflänge ist allerdings auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wer als Erwachsener ohne den Einfluss des Weckers regelmäßig weniger als sechs Stunden schläft und von alleine aufwacht, gilt als Kurzschläfer. Dauert der Schlaf in der Regel länger als neun Stunden, wenn die Person nicht geweckt wird, gilt sie als Langschläger.

Spätaufsteher sind also Menschen, die erst im Laufe des Tages auf Hochtouren kommen und dementsprechend später ihre Hauptkonzentrationsphase erleben, während Frühaufsteher schon morgens hochfahren und früh Leistung erbringen können. Keiner der beiden Schlaftypen ist fleißiger als der andere, einzig die innere Uhr ist verschoben. Bei manchen geht so vor, bei manchen geht sie nach.

Übrigens: Langschläfer und Kurzschläfer haben ungefähr die gleichen Schlafphasen während der Nachtruhe. Bei Kurzschläfern dauern diese Phasen nur kürzer, man könnte also sagen, sie schlafen effektiver.