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Obwohl Mittagsschlaf einen eher schlechten Ruf hat und auch nicht wirklich in unseren modernen Tagesablauf passt, gehört es zu unserem natürlichen Biorhythmus, dass wir mittags müde werden. Auch Erwachsene sind von der Natur so programmiert, dass sie jeden Tag theoretisch zwei Ruhephasen benötigen. Die eine nachts und die andere eben um die Mittagszeit.

Mittagsschlaf als Stressabbau

Sind wir müde und kämpfen gegen den Schlaf an, bedeutet das Stress für unseren gesamten Körper. Daraufhin sinkt unsere Konzentrationsfähigkeit, unsere Laune schlägt ins Negative um und sogar unsere Körpertemperatur fällt. Die Folge: Wir machen in der Regel deutlich mehr Fehler. Der Modebegriff „Powernapping“ ist zwar relativ neu, allerdings beschreibt er einen ganz natürlichen Vorgang. Wir wirken dem Mittagstief entgegen und ziehen neue Energie aus einer kurzen Entspannungsphase.

Kein schlechtes Gewissen

Wir sich heutzutage mittags hinlegt, hat oft ein schlechtes Gewissen, weil der Mittagsschlaf häufig mit Prokrastination oder Faulenzen gleichgesetzt wird. Wer die Möglichkeit hat, in der Mittagszeit kurz zu entspannen, sollte dies allerdings wahrnehmen.

Dabei ist die Länge des Nickerchens entscheidend. Der Mittagsschlaf sollte nicht länger als zehn bis 30 Minuten dauern. Schläft man länger, gerät man in eine Tiefschlafphase und wacht eher schlapper auf, als dass der Schlaf die Energie auffüllt. Am meisten lohnt es sich, wenn die Augen in einer ruhigen Atmosphäre geschlossen werden. Dann kommt der Körper schneller runter und die Dauer des Schläfchens kann kurzgehalten werden.

Nicht immer ist ein Mittagsschlaf empfehlenswert

Zwar ist das Nickerchen in der Mittagszeit eine natürliche und positive Sache. Dennoch wird nicht jedem Menschen empfohlen ihn zu halten. Tritt der Drang nach Schlaf oder überwältigende Müdigkeit plötzlich regelmäßig auf, obwohl keine anderen großen Veränderungen im Alltag festzustellen sind, sollte die Person zuerst einen Arzt aufsuchen, bevor dem Schlafdrang sofort nachgegeben wird. Oft sind Krankheiten auch ein Auslöser für einen höheren Ruhebedarf. Außerdem haben Menschen, die generell unter chronischen Schlafstörungen leiden, oft noch größere Schwierigkeiten nachts einzuschlafen, wenn sie sich bereits tagsüber ausgeruht haben.

Im Grunde lässt sich allerdings definitiv feststellen, dass der Mittagsschlaf in unserem Biorhythmus vorgegeben und keinesfalls widernatürlich ist. Viele Konzerne oder Lernstätten haben mittlerweile reagiert und sogenannte Ruhezonen eingerichtet. Schüler, Studenten und Mitarbeiter können sich zurückziehen und nach einer kurzen Erholungsphase erfrischt weiterarbeiten.


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