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Schlafphasen: Wenn wir einen gesunden Schlaf haben, wachen wir morgens erholt und fit auf. Doch was macht gesunden Schlaf überhaupt aus?

Unser Körper durchläuft im Normalfall fünf verschiedene Schlafphasen in der Nacht. Wir bekommen davon nichts mit – der Ablauf dieser Phasen ist allerdings ausschlaggebend dafür, ob wir uns am nächsten Morgen ausgeschlafen oder benommen fühlen.

Der Schlafzyklus

Der Schlafzyklus dauert in der Regel etwa neunzig Minuten und wiederholt sich im Laufe der Nacht immer wieder. Ein durchschnittlicher Erwachsener ohne Schlafstörungen wacht währenddessen circa 10 bis 30 Mal auf. Allerdings sind die Wachphasen dabei so kurz, dass er sich am nächsten Morgen nicht daran erinnern kann.

Übrigens: Tiefer Schlaf bedeutet nicht gleich erholsamer Schlaf. Vielmehr regeneriert unser Körper während wird träumen.

Die fünf Schlafphasen

Einschlafphase

Zuerst fallen wir in die Einschlafphase. Dies ist das erste Schlafstadium und beschreibt das Einschlafen und wenige Minuten danach. In dieser ersten Phase fährt der Körper seine Funktionen herab. Muskeln entspannen sich, die Atmung wird tiefer und langsamer und auch der Herzschlag reduziert sich.

Leichtschlafphase

Nach der Einschlafphase erreichen wir die Leichtschlafphase. Diese macht ungefähr die Hälfte unseres Schlafes aus. Die Hirnaktivität ist auf ein Minimum beschränkt, wir sind entspannt, allerdings können wir durch Geräusche oder Veränderungen in der Umgebung geweckt werden.

Tiefschlafphase und Non-REM-Phase

In der Tiefschlafphase, das dritte Stadium unseres Schlafzyklus, sind wir dagegen schwer zu wecken. Werden wir dennoch im Zeitraum der tiefsten Entspannung geweckt, fühlen wir uns zunächst benommen. Unsere Muskel- und Hirnaktivität sind heruntergefahren, sogar unsere Körpertemperatur sinkt leicht. Die Tiefschlafphase unterteilt man in zwei Abschnitte (Phasen): Mittlere Entspannung und tiefe Entspannung.

Traumschlafphase

Die letzte Phase im Zyklus ist der Traumschlaf, auch REM-Phase genannt. REM steht in diesem Fall für Rapid Eye Movement, also schnelle Augenbewegungen. In der Traumphase läuft unser Gehirn auf Hochtouren. Es verarbeitet Informationen und Emotionen aus dem Alltag in Form von Träumen. Wir atmen schnell und flach, unsere Herzfrequenz steigt rapide an. Die Hirnaktivität ist in dieser Schlafphase näher an bewusstem und wachem Zustand als an einem Schlafzustand. In der REM-Phase sind unsere Muskeln blockiert. Sie können nicht die Befehle ausführen, die das Gehirn ihnen sendet. Dies ist eine Schutzfunktion unseres Körpers, um ihn vor eventuellen Verletzungen zu bewahren.

Wenn wir abrupt aus dem Traumschlaf geweckt werden, haben wir im ersten Moment das Gefühl, sich genau an das Geträumte erinnern zu können. In manchen Fällen fühlen wir sogar noch die Emotionen, die wir in dem Traum durchlebt haben.

Und wenn man keinen gesunden Schlaf hat?

Menschen, die an einer Schlafstörung leiden – sei es durch eine falsche Matratze oder Lattenrost oder aufgrund einer Erkrankung – wachen in der Nacht vermehrt und länger auf. Der Schlafzyklus ist somit gestört. Betroffene durchleben die Schlafphasen also in anderen Anteilen und Abschnitten als Gesunde.

Schlafen Sie in der Nacht durch? Haben Sie noch weitere Fragen rund um das Thema gesunder Schlaf?

Stellen Sie uns diese in unserem Schlafforum!