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Schlechter Schlaf bei Vollmond

Um den Vollmond ranken seit jeher viele Geschichten. Aber lässt er uns auch wirklich schlechter schlafen? Wissenschaftler sind sich bis heute nicht einig. Der Einfluss des Vollmonds auf unseren Schlaf konnte noch nicht geklärt werden – vereinzelte Studien erbrachten kein eindeutiges Ergebnis.

Trotzdem hören wir es immer wieder:

„Heute ist Vollmond, da schlafe ich schlechter.“

Wie kommt es, dass viele Menschen anscheinend von den Mondphasen beeinflusst werden?

Der Mond spielt mit unseren Hormonen

Es gibt eine Erklärung dafür, dass viele Menschen sich in Vollmondnächten schlechter ausgeruht fühlen.

Das hellere Licht im Schlafzimmer stört schlichtweg unseren Hormonhaushalt. Die Produktion unseres Schlafhormons Melatonin wird vor allem durch Dunkelheit angekurbelt. Es ist für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich. Scheint der Mond besonders hell, kann die Produktion also eingedämmt werden und wir brauchen länger, um in die Tiefschlafphase zu gelangen.

Weitere Einflussfaktoren

Fakt ist allerdings, dass das Mondlicht in unserer modernen Welt in den Hintergrund gerückt ist. Vielmehr stören Radiowellen, ständig blinkende LED-Lichter des Radios, Fernsehers und des Smartphones unseren Schlaf. Nicht zu vergessen sind die Strahlen unseres Handys, denen wir ständig ausgesetzt sind.

Diese beeinflussen Experten zufolge unsere Schlafqualität in höherem Maße als der Mondzyklus. Nichtsdestotrotz sollten Menschen, die in Vollmondnächten vermeintlich schlechter schlafen, darauf achten, weniger Licht ins Schlafzimmer zu lassen. Dichte Vorhänge oder Rollladen sind hier sinnvoll.

Einschlafprobleme – ein psychisches Problem?

Eine andere Erklärung für das Phänomen des schlechten Schlafs bei Vollmond betrachtet die Situation auf ganz andere Weise: Schlafstörungen sind in der modernen, hektischen Welt vor allem stressbedingt. Der Körper kann in Stresssituationen schlechter abschalten, wir stehen ständig „unter Strom“. Genauso kann auch der Einfluss des Vollmonds auf unseren Schlaf ein rein psychisches Problem sein. Demnach erwarten viele Menschen, dass sie in Vollmondnächten schlechter schlafen und stellen sich darauf ein. Diese Erwartungshaltung führt dazu, dass bei den meisten wirklich eine schlechtere Nachtruhe eintritt.

Ob wir schlechter schlafen, wenn der Vollmond am Himmel steht, ist bis heute nicht vollends und abschließend geklärt. Der Mythos hält sich dennoch hartnäckig.